Triathlon- oder Rennrad?

Nach vielen tausend Kilometern auf dem Rennrad und einer ganzen Menge an Triathlonveranstaltungen, stellt sich irgendwann die Frage eines Rennradbesitzers. „Wo wäre ich eigentlich mit einem schicken Triathlonfahrrad im Wettkampf?“ Insbesondere dann, wenn man selbst im Wettkampf einige dieser reinrassigen Triaräder links liegen lassen hat.
Also los, einfach in den nächsten Laden und ein Triathlonrad kaufen! Tja, wenn der Preis nicht wäre…..
Spätestens jetzt muß sich jeder Triathlet selbst die Frage stellen, „Was will ich eigentlich damit?“. Ich habe mir die Frage über ein Jahr lang gestellt und letztendlich bin ich zu dem Ergebnis gekommen: Ich will wissen, ob ich wirklich schneller damit bin und ob ich mit dem Rad auch noch was beim Laufen rausholen kann.
Kurz und knapp, ja es bringt Geschwindigkeit und das Laufen fällt mir nach dem Rad deutlich leichter. Letzteres liegt an dem geänderten Sitzwinkel auf dem Triathlonrad. Man sollte vor dem Kauf, dieser nicht gerade geringen Investition, daran denken das ein Triarad auch Nachteile mit sich bringt. Das Lenkverhalten ist deutlich schwieriger, da mehr Gewicht auf dem Vorderrad „liegt“. In diversen Zeitschriften wird von 70% vorne und 30% hinten geschrieben. Nachgemessen habe ich das nicht, aber deutlich unruhiger ist es. Vor meiner ersten Ausfahrt mit dem Triabike, dachte ich so für mich selbst, „Was für eine Sch… hast Du dir angetan?“ Nach den ersten 10-20 km kam aber das richtige Gefühl fürs Rad auf und ich düste praktisch auf meiner Trainingsrunde durch die Landschaft.
Wem die Anschaffungskosten von ca. 4000 € nicht erschrecken, sollte es sich gönnen ein Triathlonrad zu kaufen. Ohne Aerofelgen ist man auch mit ca. 3000 € gut bedient.

Schnell-Schnürsysteme

In der Wechselzone will kein Athlet Zeit verlieren. Beim Wechsel vom Bike auf die Laufstrecke können Schnell-Schnürsysteme beim Triathlon wertvolle Sekunden einsparen. Wir stellen Ihnen vor, welche Schnell-Schnürsysteme am Markt vorhanden sind und welche Vorteile die einzelnen Systeme bieten.

Locklaces

Die Locklace-Lösung bietet elastische Schnürsenkel mit einem Schnellverschluss und ermöglicht das schnelle hineinschlüpfen in den Schuh mit voreingestellter Enge/Weite des Schuhs. So werden Druckpunkte durch zu eng geschnürte oder Blasen durch zu weite und deshalb rutschige Schuhe vermieden. Die Schnürsenkel werden nach dem Anbringen am Schuh bis auf eine komfortable Länge abgeschnitten. Die Enden sollten mit einem Feuerzeug anschließend angeschmort werden, um ein Ausfransen zu vermeiden.

YANKZ

Der klare Vorteil des YANKZ-Schnürsystems ist das einfache Anbringen des Champion-Chip. Diesen hat der Triathlet aber bereits während des gesamten Wettkampfes am Knöchel, so dass sich dieser Vorteil für den Triathlon gleich relativiert. Für den „normalen“ Läufer kann dies indes ein echter Komfortpunkt sein. Ansonsten ist dieses Schnüsystem für den schnellen Wechsel durchaus geeignet, da der Schuh über ein 2-Punkt-system schnell geschlossen werden kann. Die Schnürsenkel sind wie bei den Lacklaces-Modell elastisch.

 

Beide Schnell-Schnürsyteme bieten einen guten Komfort und eine schnellen Einstieg in den Schuh und sind für den Einsatz beim Triathlon im Training und im Wettkampf geeignet.

Und welches Modell oder System bervorzugst Du?